Tilo Schulz
05.09.-15.09., 16:00-18:00 Uhr

VARIOUS OTHERS im Luitpoldblock

Während VARIOUS OTHERS – dem internationalen Format der Münchner Kunstszene – bespielt die Stiftung Federkiel im Luitpoldblock einen temporären Ausstellungsraum und zeigt Arbeiten von Nevin Aladağ und Tilo Schulz aus der Sammlung Federkiel.

Die Räumlichkeiten werden am 08.09., 11.09. und 12.09. ab 16.00 Uhr und nach Vereinbarung für BesucherInnen geöffnet sein.

Various Others
05. – 15. September 2024
Salvatorplatz 4, 80333 München

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In seiner Installation »Die Kunst ist abstrakt geworden« von 2007, reflektiert der in der DDR geborene Künstler Tilo Schulz vor dem Hintergrund seiner eigenen Biografie zentrale kunstgeschichtliche, ideologische und politische Paradigmen der europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts: Formalismus und Realismus. So schafft er einen physische erlebbaren Erfahrungsraum in dem er komplexe politische Diskurse in eine sich leicht erschließende formalästhetische Sprache übersetzt.

Nachdem die ortsspezifische Installation »Theke« von Nevin Aladağ 2013 erstmals im temporären Kunstraum F40 in Berlin ausgestellt wurde, war die Theke in Teilen schon 2018 während des Projekts Stählemühle Schnapsbar im Luitpoldblock zu sehen. Nevin Aladağs Arbeit ist nicht nur eine Referenz an Minimalisten wie Donald Judd oder Robert Morris, sondern mit den Abdrücken von Stilettos und seiner Funktion als Bar auch ein Spiel mit den durchlässigen Grenzen von Kunst und Leben.

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VO Farewell

Zum Abschluss des VARIOUS OTHERS Eröffnungswochenendes am 08.09. um 18.00 Uhr sind Sie herzlich zu einem Abschiedsdrink mit dem Kunstsammler und VO-Unterstützer Karsten Schmitz eingeladen.

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Podiumsdiskussion

Am 11.09. wird um 19.00 Uhr im Rahmen von VARIOUS OTHERS eine Podiumsdiskussion stattfinden:

Anlässlich von Maja Eschers Aufenthalt als Gastkünstlerin im Programm artist-in-residence München findet eine Podiumsdiskussion statt, um ihre Arbeit und den internationalen künstlerischen Austausch zu würdigen. An der Präsentation nehmen der Künstler Julius Heinemann sowie die Kuratorinnen Filipa Oliveira und Yara Sonseca Mas teil.

Ist das Arbeiten im Ausland ein Vorwand für eine innere Reise? Wird die künstlerische Praxis tatsächlich bereichert, wenn man sich anderen Kontexten aussetzt? Was lernen Künstler, wenn sie sich mit anderen Publikumsgruppen und Arbeitsmethoden auseinandersetzen? Diese und viele andere Fragen werden bei der Präsentation der Forschungsarbeiten behandelt, die Escher und Heinemann in Portugal und Deutschland durchgeführt haben und die aus den diesjährigen Erfahrungen in der Villa Waldberta (München) und der Casa da Cerca (Almada) resultieren.